Binaurales Post-Processing

Jeder Channel-Strip ermöglicht die Verwendung einer speziellen Version des Drehreglers „Pan“, nämlich als sog. Binaural Pan (Panner). Dabei handelt es sich um einen psychoakustischen Prozessor, der beliebige Positionen von Klangquellen simulieren kann – einschließlich der Auf- und Abwärtsrichtung – wenn er in ein herkömmliches Stereo-Signal eingespeist wird.

Das vom Binaural Pan erzeugte Ausgangssignal eignet sich am besten für die Wiedergabe mit Kopfhörern. Du kannst jedoch die integrierte Konditionierung des Binaural Pan verwenden, um einen neutralen Sound zu gewährleisten, der sich für die Wiedergabe über Lautsprecher als auch über Kopfhörer eignet.

Ausführliche Informationen zur Verwendung von Binaural Pan mit Binaural Post-Processing findest du unter Binaurales Panning – Übersicht.

Abbildung. Fenster von „Binaural Post-Processing“

Parameter für das binaurale Post-Processing

Binaural Pan mehrerer Kanäle

  1. Deaktiviere die integrierte Konditionierung.

  2. Leite den Output von binaural gepannten Signalen zu einem Aux-Kanal.

  3. Füge ein Binaural Post-Processing-Plug-In zum Aux-Kanal hinzu.

  4. Füge eine Diffusfeld-Kompensation gleichzeitig zu allen binaural gepannten Outputs hinzu.

Binaurales Panning mehrerer gruppierter Kanäle ist einfacher als ein binaurales Pan pro Kanal zu verwenden. Gleichzeitig erhöht es die Klangqualität und verringert die benötigte Rechnerleistung.